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Nach vierjähriger Entwicklungszeit wurde die systematisch strukturierte PVG-Software 1993 erfolgreich in der Praxis implementiert und seitdem fortlaufend weiterentwickelt. Wie bei allen Innovationen, hat man der Datentransparenz höchste Priorität eingeräumt, um einen umfangreichen Informationsgehalt zu erzielen und jederzeit auf Veränderungen im Markt reagieren zu können. Beispielhaft dafür ist die Integration der Bezugsregulierung in die Lieferscheinschreibung, welche immer die aktuellsten Marktdaten für die Mengenverteilung zugrundelegt.
Zurzeit arbeiten 22 Grossisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit der PVG-Software, welche insgesamt ca. 55.000 Einzelhändler beliefern. Plattform ist die IBM iSeries mit der relationalen Datenbank DB2/400. Die Datenbank beinhaltet zurzeit ca. 500 physische Dateien. Es laufen ca. 600 Dialoge und ca. 250 Batchprogramme, welchen die Programmiersprache Cobol/400 zugrundeliegt.
Neben den branchenüblichen Standardfunktionen wie Liefer- und Remittendenschein, Rechnungsschreibung, Verlagsabrechnung, KR, ISPC, Kunden- und Objektpflegeprogramme, bietet die PVG-Software eine ganze Reihe von besonderen Anwendungen, wie z. B. die tägliche Analyse von Scannerkassendaten (VMP). Die durch das VMP-Modul gewonnenen täglichen Abverkaufsdaten der angebundenen Einzelhändler bieten dabei die Möglichkeit, mit vertrieblichen Maßnahmen schnell auf Besonderheiten im Markt reagieren zu können.
Ohne zusätzlichen Modifikationsaufwand können über Schnittstellen zahlreiche Fremdsysteme und Zusatzmodule, wie z. B. Kommissionierungssysteme, Remissionsverarbeitungssysteme sowie verschiedene Buchhaltungssysteme an die PVG-Software angebunden werden.
Den Anforderungen des e-Business werden wir mit einem integrierten Data Warehouse und einem interaktiven Internetauftritt gerecht. Wir sehen es als Aufgabe und Herausforderung an, den gesamten Bereich „Software“ in der modernsten Form den Marktgegebenheiten bzw. Marktanforderungen anzupassen.
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